Der Pfad - Dorferneuerungsverein Amaliendorf-Aalfang
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Bichl und Blumenwiesen

Bichl

 

 Die Landschaft wird durch weite, im Frühjahr und Sommer bunt blühende Wiesenflächen, welche die Streusiedlung zu einem „Wiesendorf“ machen, charaktersisiert. Dazwischen liegen immer wieder hervorstehende Granitfelsen mit Feldgehölzen, sog. Bichl oder Bicherl (auch Bühel).

Früher wurden diese Standorte regelmäßig beweidet und waren in der Regel baumfrei. Dies zeigt uns heute noch die typische Vegetation aus zähen, teils dornigen Zwergsträuchern und minderen Gräsern, die von den Tieren nicht gefressen wurden. Die Bicherl werden deshalb noch heute als Hutweiden bezeichnet, obwohl die Beweidung längst aufgegeben wurde. Dadurch erfolgte eine zunehmende Verwaldung mit Pioniergehölzen.

 

Blumenwiesen

 

Trotz des Rückgangs landwirtschaftlicher Betriebe konnte sich eine vielfältige und artenreichen Wiesen- und Wiesenblumenlandschaft erhalten.

 Zwischen Siedlungsgebiet und Wald befindet sich im Süden ein ausgeprägter, zusammenhängender Wiesengürtel. Die Wiesen befinden sich in einer Senke, in deren weiteren südlichen Verlauf das Haslauer Moor anschließt. Die nassen und feuchten Wiesen sind aufgrund der verschiedenen Bewirtschaftungs und Nährstoffniveaus sehr unterschiedlich ausgeprägt. Neben dem ökologischen Wert haben die Wiesen hier aber vor allem landschaftliche Bedeutung. Sie bilden eine Pufferzone zwischen Siedlungsgebiet und Wald und erhalten so die Wohnqualität.

 
Da die Wiesen extensiv bewirtschaftet werden, konnte sich ja nach Standort ein artenreiche Wiesenblumenlandschat entwickeln. Zu den Highlights zählen die Orchideenwiesen mit dem Breitblättrigen Knabenkraut

Schautafel 5

Lebensqualität vor der Haustür

Foto: Klaus Arnold

Am Mittelweg befindet sich eine Schautafel des Pfades, welche auf die Lebensqualität vor der Haustüre hinweist, die in Amaliendorf durch die Streulage der Siedlung inmitten der reizvollen Landschaft des nordwestlichen Waldviertels hinweist

Station 6 Wiesenvielfalt

Foto: Klaus Arnold

 

Station 6 zeigt die Wiesenvielfalt, wie sie dort entsteht, wo extensive betriebene Landwirtschaft vorherrscht, d.h. auf Düngeranwendung weitgehend verzichtet wird. In unmittelbarer Nähe dieser Tafel finden sich die bekannten Orchideenwiesen, auf denen im Mai das Knabenkraut in vollster Blüte steht.

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